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COVID-19 bedroht die gesamte Menschheit - und deswegen muss die gesamte Menschheit dagegen ankämpfen“.

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New York, 25. März 2020 - Mit diesen Worten appellierte UNO-Generalsekretär António Guterres an die Regierungen der Welt, die UNO im Kampf gegen die „beispiellose Bedrohung“ der Pandemie zu unterstützen.

Global Humanitarian Response Plan COVID-19
Global Humanitarian Response Plan COVID-19© United Nations

Gemeinsam mit dem WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, der UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore und dem Koordinator für Nothilfe, Mark Lowcock, lancierte Guterres einen COVID-19 Global Humanitarian Response Plan (G-HRP COVID-19).

Mit einem derartigen beispiellosen Aufruf zur Hilfe versucht die UNO, die Pandemie in Ländern zu bekämpfen, die bereits mit anderen humanitären Krisen konfrontiert sind.

UNO-Generalsekretär Guterres sagte, dass die Unterstützung der Entwicklungsländer höchste Priorität habe, denn

„die Welt ist nur so stark wie das schwächste Gesundheitssystem“.

Er fügte hinzu, dass kein Geld aus den laufenden UN-Hilfsprogrammen, von denen 100 Millionen Menschen abhängig sind, abgezogen werden sollte.

Dies hätte katastrophale Folgen, zum Beispiel bei Impfprogrammen, und würde die Länder weiter schwächen, den Kampf gegen das Virus aufzunehmen.

Um den Aktionsplan in Gang zu bringen, gab Lowcock weitere 60 Millionen Dollar aus dem zentralen Notfallfonds der UNO (CERF) frei.

Damit erhöht sich die Unterstützung des CERF für humanitäre Maßnahmen als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie auf 75 Millionen Dollar.

Darüber hinaus wurden aus den länderspezifischen Sammelfonds bisher mehr als 3 Millionen Dollar bereitgestellt.

Hintergrundinformation

Der COVID-19 Global Humanitarian Response Plan wird von UN-Organisationen umgesetzt, wobei internationale NGOs und NGO-Konsortien eine direkte Rolle bei der Durchführung spielen.

Es sollen

  • wichtige Laborausrüstung zum Testen auf das Virus und medizinisches Material zur Behandlung von Menschen geliefert werden;
  • Handwaschstationen in Lagern und Wohngebieten installiert werden;
  • Informationskampagnen zur Aufklärung der Öffentlichkeit darüber gestartet werden, wie man sich und andere vor dem Virus schützen kann; und
  • Luftbrücken und Anlaufstellen in Afrika, Asien und Lateinamerika einzurichten, um Helfer und Hilfsgüter dorthin zu bringen, wo sie am meisten benötigt werden.

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