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Gemeinsame Erklärung von WFP-Exekutivdirektor, David Beasley, und dem deutschen Staatsminister, Niels Annen

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Berlin, 17. 09.2020 - WFP-Exekutivdirektor, David Beasley, und der deutsche Staatsminister Niels Annen betonten ihr gemeinsames Engagement zur Bekämpfung der humanitären Folgen der COVID-19-Pandemie und zur weiteren Stärkung der Zusammenarbeit zwischen dem Auswärtigen Amt und WFP.

UN World Food Programme’s Executive Director David Beasley and Germany’s Minister of State Niels Annen
UN World Food Programme’s Executive Director David Beasley and Germany’s Minister of State Niels Annen© AA

Nach einem gemeinsamen Treffen gaben sie die folgende Erklärung ab:

Während der letzten Jahre haben das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und das Auswärtige Amt (AA) eine Schlüsselrolle bei der Schaffung eines globalen humanitären Systems gespielt, das stärker, reaktionsfähiger und widerstandsfähiger ist als je zuvor.

Das WFP leistet nicht nur lebensrettende Nahrungsmittelhilfe für Millionen von Menschen. Es bildet auch das logistische Rückgrat des humanitären Systems der Vereinten Nationen, während sich das Auswärtige Amt zu einem der größten humanitären Geber weltweit entwickelt hat.

Als Hauptakteure innerhalb des humanitären Systems bekunden das AA und WFP ihre Besorgnis über die sich verschärfenden humanitären Krisen in vielen Teilen der Welt. Die COVID-19-Pandemie sowie die Eindämmungsmaßnahmen haben zum Verlust von Millionen von Arbeitsplätzen geführt und bedrohen eine beispiellose Zahl von Menschen mit sekundären Folgen wie Armut, Ernährungsunsicherheit und nicht zuletzt einer wachsenden Hungersnot.

Daher bekräftigen Deutschland und das WFP ihre Absicht, gemeinsam mit anderen internationalen Partnern eine Vorreiterrolle bei der internationalen humanitären Reaktion auf COVID-19 zu übernehmen. Deutschland hat seine Mittel für globale humanitäre Einsätze bereits aufgestockt und zusätzliche 450 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Das WFP hat sich zügig auf diese neue humanitäre Herausforderung eingestellt und seine einzigartigen Logistikbereiche mobilisiert, um die Handlungsfähigkeit des internationalen humanitären Systems sicherzustellen; dabei ist es gleichzeitig in der Lage, eine Rekordzahl von 138 Millionen Menschen weltweit mit lebensnotwendigen Hilfsgütern zu versorgen.

Wir stehen vor einer der schwerwiegendsten humanitären Herausforderungen seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Diese Krise wird jedoch nur durch Zusammenarbeit der internationalen Gemeinschaft überwunden werden können.

(Quelle: WFP-Pressemitteilung, Übersetzung: Katherina Niemann)

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