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Grüner Klimafonds bewilligt 160 Millionen Dollar zur Unterstützung FAO-geleiteter Projekte

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Rom, 13. November 2020 - Das Board des Green Climate Fund (GCF) genehmigte drei neue, von der FAO entworfene Projekte in Argentinien, Guatemala und Sudan für einen Gesamtbetrag von 158,6 Millionen US-Dollar.

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Logo Green Climate Fund (GCP)© GCP

Auf der siebenundzwanzigsten Sitzung des GCF-Vorstands, die vom 11. bis 13. November stattfand, wurden drei Projekte mit der FAO als akkreditierte Organisation genehmigt.

Die neuen Zuschüsse sollen die Widerstandsfähigkeit gegenüber

Klimawandel stärken und zielen ab auf

  • die Minderung der Treibhausgasemissionen,
  • die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel, und
  • Bekämpfung der Waldabholzung.

FAO-Generaldirektor QU Dongyu betonte die Bereitschaft der FAO, weiterhin eng mit dem GCF zusammenzuarbeiten, um die Transformation des Ernährungssystems vor Ort zum Wohle der Bevölkerung, der Umwelt, der Landwirte und der Verbraucher im Allgemeinen zu unterstützen.

Gemeinsam mit Yannick Glemarec, Exekutivdirektor des Green Climate Fund, nahm er an der Unterzeichnungszeremonie des für Argentinien genehmigten Funded Activity Agreement (FAA) mit einem Gesamtwert von 82 Millionen US-Dollar teil.

Qu bekräftigte auch das Engagement der FAO für das Pariser Abkommen und den weltweiten Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels und betonte, wie wichtig es sei, mit „konkreten Projekten“ zu handeln.

Leandro Gorgal, Nationaler Direktor für Finanzierungen bei internationalen Kreditorganisationen Argentiniens, sagte, die Finanzierungsinitiative stelle einen großen Schritt zur Förderung einer besseren Waldbewirtschaftung und Nachhaltigkeit in Argentinien dar und dankte der FAO und dem GCF für ihre Unterstützung.

Ein Eckpfeiler der Arbeit der FAO ist die Unterstützung der Bemühungen der Länder, die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen und sich daran anzupassen.

(Quelle: FAO Pressemitteilung)

Hintergrundinformation

Ein Eckpfeiler der Arbeit der FAO ist die Unterstützung der Bemühungen der Länder, die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen und sich daran anzupassen.

Die FAO ist davon überzeugt, dass der Übergang zu emissionsarmen, nachhaltigen Ernährungssystemen durch klimaschonende Ansätze, Praktiken und Techniken erreicht werden kann, die die Umwelt und die biologische Vielfalt erhalten und gleichzeitig dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit von Millionen armer bäuerlicher Familienbetriebe zu stärken.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Green Climate Fund versucht die FAO, Klimainvestitionen in der Landwirtschaft zu erhöhen, die sozioökonomische und ökologische Vorteile bieten.

Die betroffenen Länder sollen dabei unterstützt werden, sich von der COVID-19-Pandemie zu erholen und ihre Wirtschaft auf emissionsarmen, klimabeständigen Entwicklungspfaden wieder anzukurbeln.

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