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Deutschland übernimmt Präsidentschaft der G7

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Berlin, 01. Januar 2022 - Heute übernimmt Deutschland für ein Jahr die Präsidentschaft der G7.  Außenministerin Baerbock setzt für die Arbeit der G7-Außenministerinnen und -minister auf eine Präventions- und Transformationsagenda.

Logo G7 Germany 2022
Logo G7 Germany 2022© Bundesregierung

Schwerpunktthemen werden sein:

  • die Klimakrise,
  • die Pandemie sowie
  • die Stärkung der Widerstandskraft von Demokratien.

Abstimmung zu außen- und sicherheitspolitischen Themen als Kerngeschäft

Bei den G7 Außenministerinnen und -Außenministern ist die enge, vertrauensvolle und informelle Abstimmung zu außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen und Krisen ein zentraler Ankerpunkt auf der Agenda.

Die G7 bieten eine einzigartige Plattform, um auf der Grundlage gemeinsamer Werte wichtige Impulse für Konfliktlösungen und zum Umgang mit strategischen Herausforderungen zu geben.

Leistungsfähige liberale Demokratien mit einer starken Wertebasis

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die Wertebasis der G7 weiter zu stärken.

Hierzu sollen wichtige Menschenrechtsthemen noch stärker verankert werden, wie z.B. bei künstlicher Intelligenz, Geschlechtergerechtigkeit sowie mit Blick auf Rechenschaftspflichten für Menschenrechtsverletzungen.

Zugleich sollen liberale Demokratien leistungsfähig bleiben und den Menschen tatsächlich mehr Freiheit, Sicherheit und nachhaltigen Wohlstand bieten.

Präventions- und Transformationsagenda als Leitmotiv

Nicht nur die Klimakrise zeigt die Bedeutung vorausschauenden, frühzeitigen und gemeinsamen Handelns.

Darum will Deutschland die Gestaltungskraft der G7 für eine entschiedene Präventions- und Transformationsagenda nutzen:

Dazu Außenministerin Annalena Baerbock:

Handeln, bevor es zu spät ist: Das ist die Hauptbotschaft, über die wir bei den Außenministerinnen und Außenministern sprechen wollen, mit Blick auf die Klimakrise, mit Blick natürlich auf die Bekämpfung der Pandemie, aber auch mit Blick auf die Widerstandskraft von Demokratien.

Wegmarken der Präsidentschaft 2022

Als „traditionelle“ Kalender-Wegmarken für den G7-Außenministerprozess 2022 sind zwei Treffen auf Ebene der Ministerinnen und Minister, einmal Ende Mai 2022 und ein zweites Mal im Herbst 2022, vorgesehen.

Zudem steht wie jedes Jahr ein gemeinsames G7 Außenminister-Gespräch am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen im September 2022 an, bei dem es üblicherweise um aktuelle Themen mit multilateralem Bezug geht.

Vertiefung der Beziehungen mit den Wertepartnern außerhalb der G7

Die G7-Staaten bleiben nicht unter sich: Auch Deutschland wird Gastländer einladen, die für gemeinsame Werte wie Freiheit und Rechtsstaatlichkeit stehen.

Bei den beiden anstehenden Treffen der Außenministerinnen und Außenminister wird Deutschland dabei zunächst den Blick auf Staaten aus Afrika und anschließend aus dem pazifischen Raum nehmen.

Hintergrundinformation

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die Vereinigten Staaten arbeiten zusammen in der Gruppe der Sieben (G7).

In diesem Format beraten sie insbesondere über Weltwirtschaft, Außen- und Sicherheitspolitik, Entwicklung und Klima.

Neben den Beratungen der Staats- und Regierungschefs arbeiten die G7-Partnerinnen und Partner mittlerweile in mehreren Ministersträngen für das Erreichen ihrer gemeinsamen Ziele zusammen.

Darunter sind z.B. Auswärtige Angelegenheiten, Digitales und Technologie, Finanzen, Gesundheit, Handel und Inneres.

Mehr dazu: https://www.g7germany.de/g7-de

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