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G7-Agrarministerinnen und -minister diskutieren über internationale Versorgungslage und Stabilisierung der Agrarmärkte

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Berlin, 11. März 2022 - Auf Einladung des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, kommen die G7-Agrarministerinnen und -minister zusammen.

GFFA 2022
GFFA 2022. Argrarministerkonferenz. Berlin, 28.01.2022.© Thomas Trutschel/photothek.de

Bei dem virtuellen Treffen, das im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft stattfindet, sollen die internationalen Auswirkungen des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine diskutiert werden.

Im Zentrum stehen eine gemeinsame Analyse der globalen Ernährungssicherung und Fragestellungen, wie Märkte für landwirtschaftliche Produkte und Produktionsmittel offengehalten und stabilisiert werden können.

Özdemir sagte:

Mir ist wichtig, dass wir als G7-Staaten einen Beitrag zur Stabilisierung der Märkte mit dem Ziel der Ernährungssicherung in den Blick nehmen.

Hierfür habe ich auch den ukrainischen Landwirtschaftsminister sowie die relevanten internationalen Organisationen – EU-Kommission, FAO, AMIS, OECD und World Food Programme – eingeladen.

Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass dieser sinnlose Krieg die Lebensmittelversorgung in einigen Teilen der Welt nicht noch weiter verschärft.„

(Quelle: https://www.bmel.de/DE/themen/internationales/internationale-beziehungen/g7-praesidentschaft-2022.html)

Hintergrundinformation

Ziel dieser virtuellen Sondersitzung ist es, die Auswirkungen der Kriegssituation auf die globale Ernährungssicherung zu besprechen.

Die Agrarminister wollen zudem effektive und schnell umsetzbare Maßnahmen beschließen, um die Agrarmärkte zu stabilisieren.

Die Versorgung mit Lebensmitteln in Deutschland ist trotz globaler Marktverwerfungen gesichert.

Jedoch ergab die Sondersitzung des Krisenreaktionsforums des G20-Agrarmarktinformationssystems (AMIS) am vergangenen Samstag, dass mit erheblichen Versorgungsengpässen in von Importen abhängigen Länder – insbesondere Entwicklungsländern – zu rechnen ist.


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