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BMEL verleiht „Zu gut für die Tonne!“-Bundespreis für die Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung

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Berlin, 24. Oktober 2022 - Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, hat heute in Berlin herausragende Projekte zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung ausgezeichnet.

Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir bei der Verleihung des Bundespreises
Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir bei der Verleihung des Bundespreises© BMEL

Mit dem Zu gut für die Tonne!–Bundespreis würdigte das Bundesministerium kreative Lebensmittelretterinnen und -retter mit innovativen Ideen und Pioniergeist.

Sie leisten einen wertvollen Beitrag zum Schutz der natürlichen Ressourcen und des Klimas.

Bundesernährungsminister Cem Özdemir:

Wir wollen, dass mehr Lebensmittel dort landen, wo sie hingehören: auf den Teller.

Das heißt im Umkehrschluss: Wir müssen es schaffen, dass wertvolle Nahrung nicht in der Tonne, im Trog oder Tank verschwinden. Angesichts der multiplen Krisen, die wir gerade erleben, ist diese Aufgabe drängender denn je.

Der sorgsame Umgang mit Ressourcen - besonders mit unseren Lebensmitteln – geht uns alle an: Politik, Wirtschaft sowie Verbraucherinnen und Verbraucher.

Insgesamt wurden rund 100 Bewerbungen für den nationalen Preis eingereicht.

Daraus wählte die achtköpfige Jury unter dem Vorsitz von Bärbel Dieckmann, ehemalige Präsidentin der Welthungerhilfe, 16 Projekte als Finalisten aus.

Hintergrund

Jährlich fallen in Deutschland rund elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette an, davon allein sechseinhalb Millionen Tonnen in privaten Haushalten.

Mit der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung nimmt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) neben den privaten Haushalten auch die Bereiche Primärproduktion, Verarbeitung, Groß- und Einzelhandel sowie Außer-Haus-Verpflegung stärker in den Blick.

Ziel ist es, bis 2030 die Lebensmittelabfälle in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette zu halbieren und Lebensmittelverluste zu reduzieren.

(Quelle: BMEL-Pressemitteilungen)

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