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Zusammenarbeit FAO, WFP und IFAD

Artikel

Die Mandate der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), des Welternährungsprogramms (WFP) und des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) ergänzen sich. Ihre Arbeit trägt unmittelbar zur Umsetzung der Agenda 2030 bei.

Logos FAO, IFAD, WFP
Logos FAO, IFAD, WFP© UN

Daher liegt es nahe, dass es ein großes Potenzial für eine enge Zusammenarbeit der drei Römischen VN Organisationen gibt.

Der VN Standort Rom ist von zentraler Bedeutung für die Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen mit einem besonderen Fokus auf Entwicklungszusammenarbeit, Humanitäre Hilfe, Ernährungssicherung, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. Zusammen können die drei in Rom ansässigen Agenturen der Vereinten Nationen (Rome-based agencies - RBA), ein breites Spektrum an Wissen, Finanzinstrumenteund technischer Expertise anbieten und sind international anerkannte Foren für die Diskussion und Bearbeitung politischer Fragen im Zusammenhang mit Ernährungssicherheit, Landwirtschaft und Ernährung an.

Jede der drei Organisationen hat spezifische Aufgaben, sie sich jedoch gegenseitig.

  • Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) leitet die internationalen Bemühungen zur Bekämpfung des Hungers. Sie ist eine Wissensorganisation die technische Expertise bereit stellt für die Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainabel Development Goals, SDG). Sie ist auch ein Forum für das Aushandeln von Abkommen unter den Mitgliedsstaaten.
  • Das Welternährungsprogramm (WFP) zielt darauf ab, Hunger und Unterernährung zu beseitigen, oft im Zusammenhang mit politischen Konflikten und Naturkatastrophen. Es ist die größte humanitäre Agentur der Welt. Jedes Jahr ernährt das WFP fast 80 Millionen Menschen in rund 75 Ländern.
  • Der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) konzentriert sich auf die Bekämpfung der ländlichen Armut und der armen ländlichen Bevölkerung in den Entwicklungsländern, um Armut, Hunger und Mangelernährung zu beseitigen, die Produktivität und Einkommenmöglichkeiten in ländlichen Regionen zu steigern und die Lebensqualität zu verbessern.

Alle drei Agenturen teilen die gemeinsame Vision, Hunger und Unterernährung zu beenden und eine nachhaltige Landwirtschaft und den Wandel des ländlichen Raums zu fördern, mit besonderem Augenmerk auf Kleinbauern - Frauen und Männer gleichermaßen.

FAO, WFP und IFAD haben zudem thematische Teams und Arbeitsgruppen eingerichtet, zu denen jeder seine einzigartigen Kompetenzen und Stärken beisteuert. Diese Gruppen umfassen Bereiche wie Resilienz, Klimawandel, finanzielle Inklusion, Wertschöpfungsketten für Ernährung, Süd-Süd- und Dreieckskooperation, Informationen zur Ernährungssicherheit, Gender, Lebensmittelverluste und –verschwendung, u.a.