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Klimapolitik ist auch Ernährungspolitik

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Antalya, 9.–20. November 2026 – Der Klimawandel bleibt eine der zentralen globalen Herausforderungen. In Antalya steht deshalb die Frage im Mittelpunkt, wie aus gemeinsamen Klimazielen konkrete Veränderungen werden.

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Die COP31 steht unter dem Zeichen der Umsetzung: Wie lassen sich die internationalen Klimaziele in konkrete Maßnahmen übersetzen? Neben der Energiewende, dem Schutz natürlicher Ressourcen und der Anpassung an den Klimawandel rücken dabei auch Landwirtschaft und Ernährungssicherheit stärker in den Fokus.

Denn die Folgen des Klimawandels zeigen sich besonders deutlich dort, wo unsere Nahrungsmittel entstehen. Dürren, Überschwemmungen und extreme Temperaturen gefährden Ernten, belasten Wasserressourcen und verschärfen die Lebensbedingungen vieler ländlicher Gemeinschaften. Für Millionen Menschen geht es damit nicht allein um den Schutz der Umwelt, sondern um Einkommen, Lebensgrundlagen und den Zugang zu ausreichender Nahrung.

Gleichzeitig können nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme Teil der Lösung sein. Eine klimaangepasste Landwirtschaft, ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser und Böden sowie widerstandsfähigere Lieferketten können dazu beitragen, die Folgen des Klimawandels abzufedern und zugleich Emissionen zu reduzieren. Nicht zufällig beginnt das thematische Programm der COP31 am 9. November mit dem Schwerpunkt Food, Agriculture and Health.

Auch aus deutscher Sicht gehören Klimaschutz, Anpassung und Ernährungssicherheit zusammen. Die internationale Zusammenarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Es geht darum, Wissen und Technologien zu teilen, Investitionen zu mobilisieren und insbesondere Länder zu unterstützen, die besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen sind.

Für die in Rom ansässigen UN-Organisationen FAO, WFP und IFAD ist diese Verbindung zwischen Klima, Landwirtschaft und Ernährungssicherheit ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit. Die COP31 bietet eine weitere Gelegenheit, diese Themen gemeinsam voranzubringen – und deutlich zu machen, dass wirksame Klimapolitik weit über die Reduzierung von Treibhausgasen hinausgeht.

Hintergrundinformation

COP steht für „Conference of the Parties“, die Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC).

Sie ist das zentrale Entscheidungsgremium des internationalen Klimaschutzprozesses.

Seit 1995 kommen die Vertragsstaaten jährlich zusammen, um über gemeinsame Maßnahmen gegen den Klimawandel zu beraten und die Umsetzung internationaler Klimavereinbarungen voranzubringen.

Eine wichtige Grundlage bildet das 2015 verabschiedete Pariser Klimaabkommen.

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